Folge 11 | Neuroradiologie
Shownotes
Willkommen zur 11. Folge von „Heiter bis hypochondrisch“, in der Sebastian Maus und Stefan Horn ihren Gast, Dr. Johannes Waidelich, Leitender Arzt für Neuroradiologie, interviewen.
Dr. Waidelich teilt seine berufliche Reise, die Herausforderungen und Chancen in der interventionellen Radiologie mit den Zuhörern. Der Experte erläutert die Bedeutung von Neuroradiologie und die Spezialisierung auf neurologische Erkrankungen, die Bedeutung von interventionellen Verfahren und die Rolle von Radiologie in der Akutversorgung, insbesondere bei Schlaganfällen. Er erklärt, wie wichtig Teamarbeit und der interdisziplinäre Austausch in der medizinischen Versorgung sind. Dr. Waidelich spricht auch über die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Radiologie und die Bedeutung der Strahlenexposition bei bildgebenden Verfahren. Das Gespräch schneidet zudem die Themen Kosten und die Rolle der Radiologie im Gesundheitssystem an und geht auf persönliche Motivationen und Herausforderungen im Berufsleben eines Radiologen ein.
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00:00:09: Herzlich willkommen zur elften Folge von Heiter bis Hypochondrisch.
00:00:13: Mein Name ist Sebastian Maus,
00:00:14: mein Name ist Stephan Horn
00:00:16: und heute zu Gast haben wir.
00:00:18: vielleicht stellte sich einfach selber vor bevor ich irgendwie falsche Dinge erzähle.
00:00:22: Ja hallo guten Tag!
00:00:24: Mein Name is Johannes Waidelich.
00:00:25: Ich bin hier Radiologe, Neurologe im Haus und ich bedanke mich ganz herzlich für die Einladung.
00:00:31: Ja, vielen Dank.
00:00:34: Ich weiß nicht, wir sind beim Du, deswegen bleiben wir
00:00:36: auch beim Du.
00:00:38: Stephan und ich kennen unseren Nachnamen gar nicht mehr, glaube ich.
00:00:41: Schön dass du gekommen bist, schön dass du Zeit hast!
00:00:44: Du bist jetzt wie lange bei uns am
00:00:46: Haus?
00:00:47: Also ich war ja schon mal... Bevor ich hier das zweite Engagement hatte im Haus von den Jahren die Jahr zwei Tausend Dreizehn bis zum Jahr zwei tausendundseventeen bin dann aufgrund meiner Liebe sozusagen nach München ausgewandert war dann dort vierenhalb Jahre und bin jetzt seit Jahrzehnte, zwanzig wieder hier im Haus.
00:01:05: Und die Liebe hast du aber mitgenommen?
00:01:06: Wieder zurück oder?
00:01:07: Jawoll!
00:01:08: Ein Liebesbeweis,
00:01:09: dass
00:01:09: ich mit mir nach Tübingen gegangen ist, warum
00:01:12: wir jetzt heute wohnt.
00:01:13: Zurück von München nach TÜbingen ist natürlich auch ein gewisser Kulturschall.
00:01:17: So ist es ja bekannt sein Ja.
00:01:18: Champions League Woche Bayern- oder VfB?
00:01:22: Ganz klar Vfb.
00:01:23: Okay das ist schon mal gut genau.
00:01:26: Das waren schwere Zeiten in München.
00:01:29: Ja, ich hatte als Abschiedsgeschenk, hatte ich Meisterschalen vom FC Bayern bekommen und Rätseln vom FC Bayern.
00:01:36: Das ist der Erinnerung!
00:01:38: Und wahrscheinlich auch noch Würste von einem großen Wurstfabrikant wie den Bayern?
00:01:43: Wie gesagt...
00:01:45: Sehr gut.
00:01:46: Komm mal zum Medizinischen.
00:01:48: Du bist Radiologe von Haus aus und da hast du dich dann weiter spezialisiert auf ein Neuroradiologie.
00:01:53: Okay was is Neuro-Radiologie?
00:01:55: Mal für ganz Blöde.
00:01:56: Also man hat irgendwann mal beschlossen, dass die Köpfe und Wirbelsäulen zu viel werden offensichtlich oder was da eine Zusatzspezialisierung braucht genauso auch wie im Bereich der Kinder.
00:02:07: Das heißt gibt es sozusagen Schwerpunktsbezeichnungen von den Radiologen nochmal für die Kinderradlogie und für die Neuradlogie.
00:02:13: Die Neuratlogie dreht sich vor allem darum um die neurologischen Erkrankungen, Erkranken des Rückenmarks, Erkranken des Kopfes und mittlerweile auch nicht nur diagnostisch sondern auch viel therapeutisch.
00:02:25: Das heißt, ein normaler Radiologe kann keinen Schlaganfall erkennen?
00:02:30: Natürlich kann er das.
00:02:31: Wie gesagt, das ist sozusagen noch eine Subspezialisierung die vielleicht jetzt noch ein bisschen genauer kann, aber vor allem liegt es daran dass man einfach noch ein wenig länger das gemacht hat und deswegen eine etwas herausgearbeitete Spezialisierung hatte.
00:02:46: Genau, es geht also bei dir in erster Linie nicht rein um die Röntgenbilder.
00:02:50: Die glaub ich ja jeder von uns vor Augen hat ein normaler Röentgen-Torax.
00:02:54: Ich glaube jeder Laie kennt das sondern da sind schon speziellere Untersuchungen und eben auch was du eben angeschnitten hast therapeutische Möglichkeiten mittlerweile dem.
00:03:02: Das ist auf jeden Fall so und das ist auch das Schöne muss ich sagen.
00:03:05: wir sind auch.
00:03:07: oft ist ja so dass der Radiologe quasi wahrgenommen wird als der der Bilder schaut Und das ist lange Zeit nicht mehr so.
00:03:12: Also gibt's immer natürlich noch was das Radiologen konventionell arbeiten.
00:03:15: aber Gerade bei uns hier im Haus ist ein großes Schwerpunkt auf den interventionellen Verfahren.
00:03:20: Das heißt, wir sind nicht mehr nur Diagnostiker, sondern wir sind tatsächlich auch Therapeuten.
00:03:25: und das Schöne hier am Marinospital ist dass es sich lange nicht nur auf die Neuro beschränkt.
00:03:30: Die Neuro ist sozusagen nun Eddorn jetzt geworden noch.
00:03:32: Ja also die Schlaganfallbehandlung, die akute Schlaganfallsbehandlungen Wir haben eine hohe Expertise in der Lebertherapie, wir haben eine Hohe Expertis in der Therapie vor allem der PAVK, das ist das große Steckenpferde des Marinospitals, lange Zeit gewesen Und wir behandeln uns sozusagen Krankheiten von Kopf bis Fuß.
00:03:50: Immer irgendwo ist die Radiologie dabei, das ist das Schöne.
00:03:52: Ja, merken wir auch oder Stefan?
00:03:55: Du brauchst ihn ab und zu.
00:03:56: Ja ja unbedingt!
00:03:58: Wir als Infektiologen sind natürlich auf die Fachexpertise der Radiologen extrem angewiesen gerade weil es bei Infektionserkrankungen relativ viele Differenzialdiagnosen gibt wo wir uns natürlich freuen, wenn wir auf die Expertive des radiologischen Teams zurückgreifen können.
00:04:12: Und das ist ja auch wie wir es jetzt schon oft hier gesagt haben immer super, dass man einfach viel auf einen kurzen Dienst zu erklären kann indem man dann nachfragt und so, da sind wir sehr froh, können wir uns gar nicht beschweren!
00:04:25: Du sagst es eben jetzt nicht dein Fachgebiet, aber nur kurz die PAVK.
00:04:30: Sprachst du an für die Leinen unter Zuhörern die klassische Schaufensterkrankheit?
00:04:35: Die wir mittlerweile bei uns im Haus sehr gut interventionell behandeln können.
00:04:40: Genau das ist nur Anmerkung der Redaktion Neuroradiologie.
00:04:46: Wenn du jetzt mal deinen Arbeitstag beschreiben müsstest was ist so deine Haupttätigkeit?
00:04:54: Also wir sind tatsächlich so aufgestellt, dass wir ein Team aus vier interventionellen Radiologinnen und Radiologen sind.
00:05:01: Wir sind da sehr modern unterwegs.
00:05:02: Wir haben zwei Damen und zwei Herren.
00:05:05: Deswegen sind wir auch sehr froh, wir sind aus dem relativ junges Team.
00:05:08: Wir waren bis vor kurzem noch einen Altersschnitt gehabt unter viertzig.
00:05:12: also das ist auch sowas wo ich finde es ist ein schönes Alleinstallungsmarkt mal was wir haben und nicht zu trocken.
00:05:17: Keine
00:05:18: Altersdiskriminierung bitte!
00:05:20: Nein nein nein, das sollte das nicht... Ich wollte nur sagen, es ist sozusagen eigentlich noch relativ junge Leute sind die das machen und darauf bin ich schon ein bisschen stolz weil sie auch schon in ihren jungen Interventionsjahren muss man sagen.
00:05:32: Schon sehr viel Verantwortung übernehmen und wie ich finde das toll machen.
00:05:37: auch muss ich sagen.
00:05:37: Und gerade wenn wir so einen großen Spektrum haben ist es halt so dass du fragst mich gerade im Ablauf des Tages.
00:05:44: Wir haben schon viele Notfallgeschäfte muss man sein Das heißt alles gar nicht so planbar.
00:05:47: ja in der Regel besprechen wir uns morgens auch, wer Demos macht.
00:05:52: Eine Demo wird dann immer zugeteilt.
00:05:53: Wir haben relativ viele Demos zu machen und das ist schön in der Radiologie.
00:05:56: Man ist interdisziplinär unterwegs.
00:05:57: Das sind ein Kern quasi oder wir sind ein Kern der Interdisziplinarität muss man sagen.
00:06:03: Wir hatten viel Austausch mit allen möglichen Kolleginnen und Kollegen und dann sind die Tagesprogramme auf der Angio.
00:06:10: Das waren meistens Punkte, die fest eingeplant sind.
00:06:13: Es sind meistens Potsysteme, die implantieren.
00:06:14: morgens dann kommen elektive Eingriffe, das sind meistens Beine.
00:06:20: Gerade Schaufensterkrankheit.
00:06:23: Therapieren wir alles durch die planbaren Eingriffen und dann kommen wie gesagt einen Schlaganfall.
00:06:26: Z.B.
00:06:27: vorher war ich noch bei einem Schlaganvall kurz dabei.
00:06:30: Die kündigen sich nicht an, dass sie kommen und dann geht es los.
00:06:34: Und das muss relativ schnell losgehen und da muss schnell eine Therapie oder erst eine Entscheidung getroffen werden und dann in den Therapien erfolgen.
00:06:46: Und was macht man, sag ich mal?
00:06:48: Wir wissen es natürlich in Anführungszeichen, weil wir auch die Demos immer sehen.
00:06:51: Aber was machte man jetzt als Intervenz in einer Radiologe, wenn Schlaganfall kommt?
00:06:56: Weil primär ist das ja erst einmal so okay, dass das irgendwie fest zu und da müssen sich die Neurologen drum kümmern.
00:07:02: Was ist jetzt die Aufgabe vom Neuroradiologen in der Situation?
00:07:07: Wenn Sie es mal kurz schildern ...
00:07:09: Die Hauptaufgabe sozusagen ist das, den Patienten, der über die Notaufnahme kommt.
00:07:19: Der hat eine Klinik, das wird meistens von dem Notarzt erkannt.
00:07:22: Der notarzt hofft bei uns eine Klinge an beim Neurologen und sagt ja, schick ihn oder bring ihn.
00:07:27: Und dann wird zunächst mal eine CT Diagnostie gemacht.
00:07:29: Erst wird kurz untersucht, dann die CT Diagnostie gemacht.
00:07:31: Das wird von unseren Assistentinnen in der Radiologie gesehen Und dann wird halt gesehen, es ist ein Großgefäßverschluss.
00:07:40: Haben wir eine passende Verschlusszucklinik?
00:07:43: Oft muss man sagen gibt's ja auch einfach eine Hundblutung.
00:07:46: das kann auch sein.
00:07:47: Es kann auch so sein dass es epileptisch Anfall nur ist und sowas.
00:07:51: Also das Feld sozusagen dieser sogenannten Stroke-Mimics ist groß.
00:07:56: Wenn alles passt, muss schnell entschieden werden.
00:07:58: Da wird besprochen auf oberärztlicher Ebene und es ist sehr schön, dass wir ein gutes Verhältnis haben zu den Kollegen der Neurologie auf obergesslicher Basis auch.
00:08:09: Das ist sehr vertrauensvolles Verhältniss.
00:08:12: Jeder weiß, wenn sich der eine Unwohl fühlt mit der Therapieentscheidung, dann wird das nicht durchgezogen, sondern immer noch auf die Bedenken des anderen Eingangs.
00:08:21: Das kann man sich so fest vorstellen.
00:08:22: Auch viel diskutieren geht es dann nicht, man muss schnell handeln weil wie gesagt da ist tatsächlich immer halt so Timeless Brain.
00:08:27: Dann, wenn die Therapie in Schadung gefallen ist, wird der Patient das nächste große Fachabteilung mit integriert.
00:08:33: Das ist tatsächlich auch die Notaufnahme, wo alles ja alle Fäden zusammenlaufen dem Fall.
00:08:38: Die sozusagen verrufen dann die nächste Fachabteilung an und sind die Anesthesie, die bei uns einen großen Teil dazu beiträgt, dass es alles schnell und gut verläuft.
00:08:47: Patienten werden enttobiert, werden zu uns in die Angographie verbracht ... Wir starten dann den Eingriff, versuchen mit unseren Kathetern und allen möglichen Hilfsmitteln diesen Trombos, der das meistens ursächlich ist zu entfernen.
00:08:59: Und danach wird er auf Intensivstation verbracht.
00:09:02: Wiederum auch die Anschlussbehandlung ist ganz wichtig.
00:09:05: Man muss auf dem Blutdruck aufpassen, dass der Patient nicht nachblutet aus der Leiste oder so.
00:09:11: Das ist ein Zusammenspiel aus ganz vielen Verabteilungen, das ist auch das Interessante.
00:09:15: Sonst wenn es nicht alles läuft ... Dann wird sehr viel Zeit verloren oder geht es sehr viel verloren.
00:09:21: Das merkt man manchmal auch, also das geht ruckzog und dann hat man wieder mal eine Stunde verloren oder auch ne halbe Stunde reicht schon aus.
00:09:28: Und was heißt Time is Brain?
00:09:31: So wieviel Zeit hat man da so als Interventions ... Spielraum oder Horizont, sag ich mal?
00:09:36: Das ist tatsächlich ganz unterschiedlich.
00:09:38: Früher hat man schon auch gesagt Time is Brain.
00:09:40: Tatsächlich muss ich sagen ... Ich bin immer mehr so ein bisschen für Time as Collaterals.
00:09:43: Also es ... Ich tatsächlich muss sagen die älteren Damen, die wir dann teilweise erhaben bei uns sind manchmal richtig tough und haben dann einen Großgefäßverschluss Und die halten das halt einfach unglaublich lange aus weil sie halt schon Kolteralkreisläufe haben im Kopf also Umgehungskreisläufe.
00:09:59: Da muss man sagen, die Trompectomie hat da noch die Indikation nach vierzehn Stunden noch noch stattzufinden.
00:10:05: Anders ist es ein bisschen bei der Lüsetherapie, natürlich bin ich jetzt als Neurologe nicht der Experte aber man hat einen Zeitfenster von viereinhalb Stunden und es gibt noch ein erweitertes Lösezeitfenster.
00:10:12: aber da bewegen wir uns den ganz anderen Sphären sozusagen von der Zeit her also vieren zwei Stunden später schon ordentlich.
00:10:18: ja das ist schon etwas vergangen
00:10:20: Beim Fußballbild zu bleiben, wir haben dich hier eingekauft aus München.
00:10:25: Eigentlich ist der Weg immer sehr umgekehrt.
00:10:28: War das der Grund?
00:10:29: Weil wir eine große neurologische Stroke-Unit hatten und gesagt haben, wir brauchen einen gut aufgestellten interventionellen Radiologen, der das mit uns macht!
00:10:37: Ich muss sagen, die interventionale Radiologie war hier sowieso super aufgestellt.
00:10:42: Das ist immer so eine Sache.
00:10:45: Wenn man so etwas ganz neu irgendwo macht, dann darf man nicht so blauäugig sein und denken, man geht jetzt hin und macht das alleine.
00:10:53: Es geht nicht.
00:10:53: Also es muss Teamwork sein da muss ein gewisses Struktur da sein und das wusste ich Ich kannte meinen Schäften, wobei sozusagen habe ich ein großes Vertrauen zu.
00:11:01: Wir sind mittlerweile auch Freunde kann man so sagen und es ist einfach ein sehr, sehr enges Verhältnis auch.
00:11:05: Man kann sich zu hundert Prozent vertrauen ja und das ist ganz wichtig weil paar Sachen sind einfach wichtig.
00:11:11: Es müssen Abläufe stimmen, es müssen Zusagen eingehalten werden bei solchen großen Projekten.
00:11:16: Man muss eben im gewissen Kostenrahmen arbeiten und alle diese Dinge konnten wir erreichen und es geht einfach nur darum dass man das sich verlassen kann.
00:11:24: Dass man effizient arbeitet, natürlich gibt es geboten immer ... Aber über diese Eckpunkte sozusagen, kann man dann mit der Perspektive sehen und die habe ich gesehen, deswegen bin ich super gerne gekommen.
00:11:35: also aber wie ging's vor allem darum?
00:11:37: Da gab es ein Team, das Team hat das wusst ich, die lernen das total schnell ja... Die haben Bock drauf,
00:11:43: d.h.,
00:11:44: man muss auch nachts ... Genau, genau!
00:11:46: Also man kann ja ...
00:11:47: Kein nine to five drop
00:11:49: Ja, also wie gesagt es ist halt ein Notfallgeschäft.
00:11:51: Man kann sein dass man manchmal vielleicht gar nicht so viel zu tun hat dann kann man pünktlich um vier gehen ja aber das kann doch sein wenn der Schlager verkommt dann bleibt man halt und dann bleibt sich das halt auf dem Ende.
00:12:00: Das ist ganz klar genau und das muss man sagen das ist halt hier einfach die Bereitschaft da gewesen das habe ich halt gewusst oder auch gemerkt immer in den Gesprächen auch und und dann hab' ich halt mega Bock gehabt und dann hat man jetzt zum Glück auch echt gut hinbekommen.
00:12:12: und auch muss man Die Wertschätzung der Kollegen, auch die anderen Abteilungen war sehr hoch.
00:12:19: Mir wurde sehr viel auch vielleicht ein bisschen einen Vorschussvertrauen entgegen gebracht und das war wirklich toll!
00:12:26: Ich bin bis heute noch sehr begeistert und arbeite sehr gern mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen.
00:12:31: Das sind Erfahrungen, die Stefan und ich jeden Tag immer noch machen unter schwierigen Fahrwassern, dass wir eigentlich alle ganz pfleglich miteinander umgehen und auch miteinander reden können.
00:12:40: Also es ist ja gut... worauf ich hinaus will, ist es so dass diese Status der regionalen Schlaganfallstation den wir ja haben im Marienhospital die besonders viel Arbeit beschert und geht das zu anderen Krankenhäusern.
00:12:54: Ist das oder mehr Arbeit?
00:12:57: Ja also muss sagen tatsächlich Ich bin eigentlich froh, wenn wir viel zu tun haben muss ich sagen.
00:13:01: Also ich möchte das eigentlich auch gerne und man hat ja immer erst so ein bisschen mal irgendwo neu hinkommt also ich bin ja sozusagen wieder ins alte Fahrwasser zurück muss man ja sagen aber da mit einem anderen Kontext.
00:13:12: Ich wusste jetzt nicht habe mich nie mit den Schlaganfallzahlen beschäftigt vorher als Assistent hier.
00:13:16: Da hab' ich halt andere Dinge gelernt.
00:13:18: Aber natürlich ist es so, wenn man jetzt keine Schlagan Fallzahlen hat plötzlich und man würde jetzt alles aufbauen und es käme keiner Da muss man schon auch sagen, also die erste Schlaganfall der Kam kam dann erst Mitte Januar.
00:13:29: Da hat man schon so ein bisschen gedacht, sag mal... Also jetzt haben wir alles hier aufgebaut und dann kommt keiner sozusagen.
00:13:35: Aber das ist halt auch das im Schlaganfall, man weiß dass immer nie.
00:13:38: Das kann sein, es kommen vier auf einmal.
00:13:40: Man hat unter dem Stand ... also das ist jetzt übertrieben gesagt aber die staunen sich vor der Tür so und man kommt gar nicht zur Rande oder?
00:13:46: Es kommt mal eben zwei Wochen keine gar nichts.
00:13:48: Und aber das hat sich jetzt hier super entwickelt.
00:13:51: Wir sind jetzt wirklich, wir haben jetzt fast Hundertrummektumien im Jahr.
00:13:54: Wir machen auch relativ viele Stands auch ein bisschen auf einem guten Weg muss ich sagen.
00:13:57: Ja toll, gerade die Zahlen weil ja vieles auch Was man häufig macht, macht man gut.
00:14:03: Und was man seltener macht, das macht man nicht mehr so gut.
00:14:05: So ist unsere Erfahrung zumindest nicht interventionellistisch.
00:14:09: Genau und ich verstehe schon dass man Bock hat auch manchmal sich zu erholen und sowas.
00:14:15: Das soll ja auch mal da sein.
00:14:16: ganz gerne keine Frage aber es ist schon wichtig dass man eine gewisse Anzahl macht gerade in der Schlaganfalltherapie weil es die Qualität gut ist einfach so.
00:14:21: Ja klar, ein Grundprinzip der Erfahrung ist das man selber machen muss.
00:14:24: Kann man halt nicht
00:14:26: feingebracht gehen.
00:14:29: Das stimmt genau ja und deswegen hat alles hier dann zum Glück auch gut gepasst und ich bin sehr froh.
00:14:35: Und wo es jetzt?
00:14:36: vorhin haben sie gesagt da machen wir Lüse oder Trompectomie was ist da der Unterschied?
00:14:41: weil das ja auch für die Patienten oder für die Zürcher vielleicht interessant ist die da jetzt nicht so in der Materie sind.
00:14:46: sowas was heißt es?
00:14:47: Was machen wir da oder sieht
00:14:49: er Genau.
00:14:50: Tatsächlich ist es so, dass da natürlich ganz auch wichtig ist und sie auch wiederum leisten die Kollegen der Neuro-League auch großartige Arbeit, indem Sie halt in kurzer Zeit so viel Klinik rausbekommen wie's geht.
00:15:03: Das heißt, Sie müssen für einen Patienten, der nicht richtig sprechen kann an den Umständen oder nicht bei sich ist herausfinden ... Ja, wann ist denn das aufgetreten?
00:15:11: Dann müssen sie die Angehörigen eventuell kontaktieren, müssen das kurz herausfinden, müssen dann Vorerkrankungen herausfinden
00:15:16: usw.,
00:15:17: alles relevante Befunde für uns auch.
00:15:21: Und dann entscheidet man quasi.
00:15:23: Wenn ein Patient, wenn er weiß wann das initiale Ereignis aufgetreten ist und es muss in der Regel innerhalb von vier bis fünf Stunden sein für eine saubere Indikation für die Lüse.
00:15:32: Es gibt noch eine Arbeitszeit, wie gesagt.
00:15:35: aber vierundhalb Stunden so als grob berichtfert, dann kann man quasi medikamentös dosieren.
00:15:39: Das heißt, man gibt ein Medikament, das ist der starkes Blutverdünnt, es wird gewichtsadaptiert gegeben,
00:15:44: d.h.,
00:15:44: Patienten müssen auch grob geschätzt werden, Menschen haben sogar eine Waage, da sind die Patientinnen erst mal... Ich habe gesagt, jetzt gucken wir erstmal nach dem Body-Mass Index näher oder geht's einfach nur darum?
00:15:53: Dass man sozusagen den Patient wiegt mit Bett und guckt, wie viel Medikamente man geben kann.
00:15:58: Weil, wie gesagt, das Medikament wirkt schon gut!
00:16:00: Also es kann auch sein, dass man damit eine Hundenblutung hat mit produziert, wenn man das nicht rediosiert.
00:16:04: Und dann ist es so dass wir quasi als Älter noch arbeiten.
00:16:07: Das heißt immer wir haben ein deutlich weiteres Fenster und wir haben die Möglichkeit auch bis zu vier in zwei Stunden zu intervenieren bei uns ob wir da noch mit ins Boot kommen hängt davon ab wo die Lokalisation ist.
00:16:20: Das heisst haben jetzt einen Großgefäßverschluss.
00:16:22: also der bedeutet in der mittleren Hundertäre proximal im sogenannten M-I Segment ist eine sehr gute Indikation.
00:16:28: Diss-Talere, also etwas weiter Perifergelegene Verschlüsse werden mittlerweile etwas wie soll ich sagen diskutiert.
00:16:36: Es gibt Studien die zeigen was eventuell weitere Distage legende Verschlüste gar nicht traumatisiert gehören.
00:16:43: Da gibt es dann quasi Studien drüber, die gezeigt haben sich das Risiko evtl zu hoch ist es zu machen.
00:16:47: Wieder umgekehrt ist so dass wir früher gesagt haben den Patienten einen riesigen Schlaganfall hatten, auch schon demarkiert.
00:16:52: Das bedeutet schon hat die in großes Infarkt geschehen gesehen im CT das machen wir da nicht mehr.
00:16:58: Das ist lohnt sich gar nicht mehr.
00:16:59: dass ich jetzt Studien gezeigt habe kann man eigentlich gar nicht machen.
00:17:02: also man muss quasi gucken dass man sogar bei diesen schon weit fortgeschrittenen Schlagernfällen das dann niedrigen.
00:17:09: Aber darum ist es schwer pflegebedürftig oder halt leicht pfleggebedürftig.
00:17:13: Das macht einen Riesenunterschied volkswirtschaftlich, tatsächlich auch und für den Patienten selber sehr verständlich.
00:17:19: Und dessen Halssachen die wir nicht sehen.
00:17:22: D.h.,
00:17:22: das Thema auf starker Satzation am meisten nicht.
00:17:25: Die kommen dann halt in Reha und dann verbessern sie sich noch mal.
00:17:28: Das sehen wir halt nicht mehr.
00:17:30: Und wo kommt dieses Zeitfenster her?
00:17:34: Ja, es sind also alte Studien.
00:17:35: Ich bin kein Neurologe.
00:17:36: Aber das hat die Lüstherapeutin schon viel länger als die Trompec-Trie.
00:17:40: Das hatte er angefangen... Da kannte der Professor Lindner aus der Chefarzt der Neurologie auch immer viele Dinge erzählen noch weil er Sachen miterlebt hat wie das war und wie das ging.
00:17:52: Er wollte sich losgehen mit den Lüsterraputinnen.
00:17:57: Genau!
00:17:58: Und da ist es halt so, da hat sich schon dahingehend viele viel entwickelt.
00:18:03: Man hat also ein bisschen experimentellisiert und dann hat man auch versucht mit anderen Mitteln diese Trommel rauszubekommen.
00:18:10: Mein alter Chef sagte, es gab mal eine Klobürste hieß die, hat man versucht irgendwie... Wie gesagt, das Device sieht tatsächlich aus wie eine Globus.
00:18:17: Man hat also mehr den Trumpus zertrümmen
00:18:19: müssen?
00:18:20: Ein bisschen kleiner wahrscheinlich, aber sonst
00:18:22: ... Wir bewegen uns schon so Richtung Sanitärbereich sozusagen und man hat natürlich dann vielmehr diesen Trumpus zerdrümmert und in alle Ecken des Gehirns geschickt.
00:18:35: Ich will jetzt mal ein bisschen kätzlerisch frieren!
00:18:38: Ist es notwendig wenn ich eine regionale Strokeunit habe dass sich einen interventionellen Radiologen vor Ort haben?
00:18:45: Also tatsächlich ist es so, dass die Stroke-Unit zertifiziert wird.
00:18:49: Das heißt, das wird alles mittlerweile zertifiziert.
00:18:54: Die regionale Stroke Unit ist ja eine Zertifizierungsbezeichnung kann man sagen.
00:18:58: Es gibt auch überregionale Strokes Units und es wird so sein, dass sie jetzt schon erfragt wie viele Interventionalisten, wie viel Neuradelogen es gibt.
00:19:06: Das wird bei der Zertifikierung angegeben und sogar ob die von der Fachgesellschaft vorhandene Zertifierungen haben.
00:19:13: Wir können sozusagen immer noch eine zusätzliche Zertification erwerben ist es mit sehr viel Geld vergesellschaftet und dann zusätzlich auch noch mit Prüfungen.
00:19:23: Anders wie manche anderen Fachabteilung, wo man sagt, man kann eine Bezeichnung erwerben durch reine Anwesenheit finde ich macht's unsere.
00:19:30: Unsere Gesellschaft ist nicht ganz so leicht.
00:19:32: Es kostet für unverhältnismäßig viel Geld, und wir müssen tatsächlich ... Das waren fast zwei Stunden Prüfungen, wo ich das saß.
00:19:38: Da war eine Kamera von hinten und vorne.
00:19:40: Und es ging schon, wenn man's jeden Tag macht oder gemacht hat.
00:19:45: Aber es ist ein Anspruchsvorderung, muss man sagen.
00:19:48: Wie gesagt als vielleicht bald Forderung?
00:19:51: Moment noch nicht!
00:19:52: Das
00:19:52: könnte sein... Wenn ich dich richtig verstehe, hat das ja einen ... immensen Vorteil.
00:19:59: und wenn man sich die Studien, die neueren Studien anguckt wäre es ja durchaus sinnvoll.
00:20:03: Wenn ich zumindest die Möglichkeit hätte auch spät noch zu Trombaktumieren also wenn ich jemand vor Ort hätte der das kann und er das auch macht.
00:20:12: Absolut
00:20:12: absolut!
00:20:12: Und jetzt kann man sich natürlich streiten.
00:20:15: Man hat ja eine Struktur gehabt in Stuttgart oder hat ihr weiterhin eine große Struktur im Klinikum Stuttgard.
00:20:20: aber man muss dann da für mich meinen weiß nicht ob sie auch oder dass sie auch schon kennen wie lange das dann manchmal dauern kann.
00:20:29: Also es sind Kilometer Luftlinie, zwei Kilometer oder so was?
00:20:32: Oder vielleicht drei Kilometer und ja keine Ahnung.
00:20:36: also es dauert unsäglich lang.
00:20:38: und dann habe ich halt gedacht Ja also ich sehe da schon den Grund dass man sich einfach hier im Haus auch anbietet Und die Kraten haben ein Einzugsgebiet von Feingen auch und so ist ein relativ großes Einzug Gebiete vom Flughafen runter.
00:20:50: Also, das hat sich schon bestätigt.
00:20:51: Ja und wir sind sowieso so gut... also unabhängig davon!
00:20:56: Wir machen ja immer ganz gerne Werbung auch für unser Haus hier aber nicht gegen die anderen sondern wir sind halt auch ein Mitbewerber.
00:21:05: Stefan hat eine schöne Frage aufgeschrieben.
00:21:06: Das war es mir gestern Abend auch als ich dachte, wir sitzen ja morgen zusammen eingefallen.
00:21:13: Schafft die KI den Radiologen ab?
00:21:15: Ganz interessant, finde ich auch eine gute Frage weil das natürlich auch bei uns Ja, viele Leute beschäftigt auch.
00:21:21: Muss man ganz klar sagen und wir sind natürlich schon so eine Abteilung, starke technische Abteilungen, wo man das schon auch potenziell sieht.
00:21:28: Nun ist es halt so dass in der Logischen halt seit mehreren Jahrzehnten so gesehen wird ja also das irgendwie da wird dann der Radiologe mal abgesetzt und sowas und das wird immer so So sein und es gibt schon Tendenzen ganz klar dahin.
00:21:39: Es hängt aber, das muss man ganz klar sagen oft auch an der Qualität der Bilder ob die KI was mit anfangen kann oder nicht.
00:21:45: Das ist halt bei uns noch ein bisschen das Problem.
00:21:48: Zum Beispiel wird die KI eingesetzt in Erkennung von Lungenrundherden zum Beispiel.
00:21:54: Ganz klassisch!
00:21:55: Dann gibt's die.
00:21:56: die KI wird es eingesetzt z.B über die Bemessungen von Fettwerten im Bereich des Körpers, ob man später irgendwelche Krankheiten bekommen kann.
00:22:04: Da sind wir schon ein bisschen im interessanteren Bereich, muss man sagen.
00:22:07: Ob sie quasi über so Big Data sozusagen herauskriegen kann durch ganz viele das Einlesen von Daten von allen möglichen Patienten.
00:22:17: Ob man quasi über solche Biomarker dann, die wir gerade logisch sehen können auf gewisse Krankheiten zurückschließen können.
00:22:24: Das ist natürlich sehr interessant.
00:22:26: Die Zukunft der Radiologie, wo wir jetzt auch so sehen ist sicherlich das funktionelle Functional Imaging auf Neudeutsch.
00:22:36: Da geht es vor allem darum ... Wir haben ja immer ein Status quo, wenn man gucken.
00:22:39: Wenn wir uns unterhalten, haben wir halt das Röntgen Torax und da ist eine Verschattung, könnte nicht Pneumonie sein.
00:22:45: Aber das ist ein Jetzt-Zustand!
00:22:47: Viel interessanter ist es doch zu erfahren, als funktionell zu erfahren wie verhält sich das?
00:22:54: Was ist das von Keim vielleicht sogar?
00:22:56: Ja, offiziell habe ich gesagt was ist das von Keim?
00:22:59: Und das Gleiche gilt und es gibt's halt auch schon zum Beispiel.
00:23:02: Ich bin tatsächlich für die Herzbildgebung hier auch so ein bisschen mit zuständig und des coronare Herzt CT hat wirklich auch eine ganz schöne Entwicklung hingelegt, muss man sagen.
00:23:14: Man hat mittlerweile auch schon seit ein paar Jahren die Möglichkeit funktionelle Messungen von Stenosen, also Engstellen der Coronaterein zu messen.
00:23:25: Das heißt, man muss gar nicht mehr in den Katheter oder auch keine Topmessung durchführen und kann das quasi durchfühlen.
00:23:30: bis dato noch an eine hohe Datenqualität, d.h.
00:23:33: gute Bildqualität gekoppelt und gleichzeitig aber halt natürlich auch hohe Kosten.
00:23:37: Das heißt, es ist leider nicht in der Breite ausgemäht.
00:23:39: Aber da, glaube ich, geht's hin, muss man sagen und dass man dann den Radiologen an sich ersetzt vielleicht Stück für Stück aber er hat ein anderer Aufgaben, das ist eher so eine Überwachung, die Daten, die die KI produziert über noch mal überwacht.
00:23:53: D.h.,
00:23:53: wir brauchen da nicht mehr so viele von uns, aber es braucht auf jeden Fall immer noch den Menschen, der nochmal drüberschaut.
00:24:00: Und den interventionellen Radiologien ja ohnehin?
00:24:03: Das das ein
00:24:03: Roboter machen kann, glaube ich.
00:24:05: Oder dann erleben wir drei wahrscheinlich nicht mehr?
00:24:08: Genau da muss man sagen es gibt schon Interventionsroboter tatsächlich ja die führen an die Katheter die können vielleicht auch mal zum Beispiel einen Aneurysm am Kopf.
00:24:17: also die haben halt keine die zählen halt nicht muss man sagt die haben das hat nicht.
00:24:20: aber muss natürlich auch da den diesen Roboter steuern jemand Ja, das ist nicht so dass er irgendwie alleine arbeitet und bis dahin geht noch besser wird.
00:24:30: Das dauert glaube ich schon noch ein Weilchen.
00:24:32: also wie gesagt man kann weiß nie.
00:24:35: Also ich weiß nicht ob ihr das gesehen habt den diese Roboter wo getanzt haben da im vor auf dieser Robotomesse in China vorm März.
00:24:45: schon beeindruckend muss man sagen Das ist schon beeindruckend.
00:24:48: Oder dieser eine Roboter, der diesen Halbmarathon rennt?
00:24:51: Der rennt zwar ein bisschen in die Bande rein und müssen ihn aufstellen... Aber es ist schon beeindruckend!
00:24:57: Also da wären wir halt, wenn wir das so gemacht hätten, wäre bei uns der Marathon vorbei gewesen, der Halbmator.
00:25:00: Definitiv, definitiv.
00:25:01: Diese Schwierigkeit wurde alle die Dinge gerettet.
00:25:04: Aber er läuft dann noch nicht den Marathon unter zwei Stunden.
00:25:07: Die hat ja auch gar keine Schuhe an des gewünschten Sportherstellers
00:25:11: angeht.
00:25:11: Das war natürlich der einzige Grund.
00:25:16: Genau
00:25:17: Okay.
00:25:20: Ja, was mich immer wundert ist, dass wir Menschen immer anstreben, das Roboter das Gleiche können, was wir seit hundert Jahren oder seit Millionen von Jahren können.
00:25:28: aber sei es drum warum brauchen wir den Roboter?
00:25:31: Wir sind doch noch da und wir können vor allen Dingen mit unseren Patienten auch noch reden und empathisch sein.
00:25:36: Das kann glaub ich ein Roboter oder wird noch lange dauern bis er's kann.
00:25:41: Wenn ein Patient bei dir auf dem Tisch liegt, kann man ja auch glaube ich so sagen Ist der wach oder schläft er
00:25:47: Ganz unterschiedlich.
00:25:47: Tase ist so, dass die akuten Notfalltrompektomien also die Gefäßverschlüsse im Kopf lassen, die Patienten werden intubiert.
00:25:56: Das habe ich glaube schon kurz angesprochen mit Hilfe der Anesthesie und auch überwacht.
00:26:02: Und deshalb geht es einfach darum... Der muss alles passen.
00:26:06: Wenn der Patient sich bewegt und man hat ein Katheter in so einem kleinen Hirnast, also immer gibt es das.
00:26:11: Die Ansätze gibt's, man kann das machen ja aber ich finde es schwierig.
00:26:15: Also wenn der Patient wirklich hochgradig instabil ist, ihm keiner große Zutrauten kann dann kann man das vielleicht mal machen.
00:26:20: Aber würde ich nicht machen anders als zum Beispiel bei Karotistenz?
00:26:25: Wir machen auch die Behandlung der Engstellen, der Hirnschlagader Der Hauptschlagader, der Halsschlagadeur.
00:26:34: Und da ist es zum Beispiel so, dass wir bis in ein Lokal eines die Sie machen.
00:26:38: Das heißt, die Patienten sind wach und das auch gewollt.
00:26:40: Wir merken dann sofort, da ist jetzt vielleicht doch ein Schlagernfall passiert, während wir das gemacht haben.
00:26:43: Zum Glück ist das ganz selten aber das kann immer auftreten.
00:26:47: Da ist dann so, der ganze Eingriff dauert etwa eine halbe Stunde.
00:26:50: Die hängt davon ab wie die Gefäßzugang ist, wenn alles normal verläuft.
00:26:54: Dann haben die Patienten quasi einen kleinen kleinen Verschlusssystem in der Leiste und können nach zwei Stunden quasi das Krankenhaus euch wieder verlassen oder könnten es verlassen.
00:27:02: Ja, die bleiben da meistens ja noch wegen anderen Gründen.
00:27:04: Und das Gleiche ist dass wir eigentlich alle Eingriffe, die wir machen erst mal einstrebend anstreben im lokalen Anästhesie zu machen einfach weil's wesentlich schonender ist und weil die Eingriff natürlich auch nicht so... nicht so riesig sind, wie jetzt.
00:27:18: oder wie soll ich sagen von der... die sind dann schon kleine Eingreife, die eine große Wirkung haben können manchmal.
00:27:23: Das muss man ganz klar sagen.
00:27:24: Also plus sind das alles viel kleiner und alles viel viel stiller sag' ich mal.
00:27:27: Wenn's in einer Tatiere im Kopf platzt, das blickt erst einmal gar keiner.
00:27:32: Da steht man da und was sieht nach?
00:27:33: Heiße!
00:27:35: Und oben ist richtig etwas los.
00:27:37: Ja, bloß es ist ganz arg still.
00:27:38: Das ist nicht so, wie wenn es quasi die Bauchschlagarte geplatzt ist.
00:27:41: Es stehen zwei Oberhörste von der Gefährskirurgie da, die ganze Anästhesie, riesen Riesen-Action – das bei uns ganz leise halt!
00:27:50: Bei uns ist es eher so ein bisschen, da sind dann auch die Patienten leider schwer betroffen oder halt im allerschlimmsten Fall.
00:27:56: Dann muss man verstärben ja?
00:27:58: Aber das ist zum Glück ganz selten der Part.
00:27:59: Es ist einfach sehr weniger dramatisch in der Akutsituation für uns mega-dramatisch weil wir wissen was passiert aber es für andere Leute ist hier schwer nachvollziehbar.
00:28:10: Und wie ist es jetzt
00:28:13: z.B.,
00:28:13: dass man durch die Intervention eine Radiologie quasi auch in Anführungszeichen der Chirurgie Boden weggrebt.
00:28:21: Also gibt es, also das ist jetzt sehr pessimistisch gesagt oder gibt's quasi wenn wir uns mal optimistisch formulieren wollen quasi jetzt durch die Intervention an der Radiologie auch wenn sie gesagt haben dass man eben so die Halsschlagader etc.
00:28:32: halt aufweiten kann?
00:28:33: Dass man sich quasi die Inversivität sparen kann, dass man dadurch jetzt eben Sachen oder Erkrankungen behandeln kann wo man früher hätte operieren müssen sowas hat sich in den letzten Jahren oder letzten Jahrzehnten vielleicht getan.
00:28:45: Genau ich selber Ich sehe mich als Konkurrenz, aber ich selber sehe mich da nicht als Konkurenz.
00:28:53: Man muss immer zusammenarbeiten ist ganz wichtig.
00:28:55: Natürlich ist es so dass durch die starke Entwicklung der der interventionellen Radiologie, aber auch andere interventionelle Verfahren.
00:29:02: Da ist die Kardäologie nicht ausgenommen.
00:29:05: Die Kardäologen machen wahnsinnig viel interventionell hier im Haus auf einem sehr hohen Niveau und natürlich gibt es dann manche Fälle, die waren früher sicherlich durch Chirurgen zu lösen, das ist ganz klar.
00:29:17: Aber ich verstehe mich da eher als eine andere Möglichkeit, weitere Möglichkeiten, weitere Therapiemöglichkeiten.
00:29:23: Man muss sicherlich sagen, dass die Verfahren nahezu gleichwertig manchmal vielleicht sogar ein bisschen besser sind.
00:29:29: Diastrombektomie gibt es kein anderes chirurgisches Verfahren, das muss man ganz klar sagen.
00:29:32: Und in der Halsschlagade haben neuste Studien jetzt auch gezeigt was wir quasi die gleichwertige Alternative haben und da muss man einfach nur sagen, wo muss man daraus sprechen?
00:29:40: Das heißt man muss quasi sagen, manche Patienten sind besser geeignet für zum Beispiel eine chirurgische Lösung wenn wir uns gerade bei der Haltschlage alle bleiben wollen Und manche Patienten sind zum Beispiel wesentlich besser geeignet für eine interventionellen Zugang.
00:29:51: Und deswegen glaube ich nicht, dass man sich sozusagen die Patienten wegnehmen sollte oder in diesem Kontext, sondern auch so wie wir es hier machen, das man einfach miteinander spricht und ein bisschen mehr arbeitet, kollegial miteinander arbeitet und dann auch ehrlich ist und sagt brav?
00:30:02: Ich glaub, das wäre jetzt nichts von mich!
00:30:04: Und ich hoffe, ich bin immer so.
00:30:06: Wenn ich nicht so bin, dann bitte schimpfen.
00:30:07: Zumindest
00:30:08: haben wir noch nichts anderes gehört.
00:30:10: oder beziehungsweise jetzt auch im Rahmen unserer Schandco-Log, wenn noch nichts Anderes erlebt wäre es überregionales Schandzentrum natürlich auch zertifiziert, wo mit den interventionellen Radiologen auch eng zusammenarbeiten was in meiner sehr angenehmen Zusammenarbeit ist.
00:30:25: Aber vielleicht kannst du auch nochmal etwas dazu sagen, wenn du sagst ja wie reden miteinander das ist ja auch... Es gibt ja wahrscheinlich so Besprechungen So ähnlich wie Tumorboard oder so was mit den Gefäßgerogen, oder?
00:30:37: Genau.
00:30:38: Wir haben also jeden Dienstag einen Gefässkologium und das ist wirklich auch so.
00:30:43: da werden dann Fälle angemeldet.
00:30:45: Das sind meistens tatsächlich auch viele gefäßgürogische, angelogische Fälle auch.
00:30:48: Und da wird dann was besprochen.
00:30:50: Auch viele Beine tatsächlich, also Engstellen in den Beinen mit Schaufensterkrankheit.
00:30:53: aber auch alle möglichen Veränderungen zum Beispiel auch Gefäßausgung an Nierenartierien, Milzartiere und solche Dinge gibt es auch nicht so häufig als dass man auch mal so andere Krankheitsbilder noch sieht die man auch interventionell behandeln kann oder auch chirurgisch behandeln können.
00:31:08: Dann bespricht man halt das weitere Vorgehen und oft ist es hat sich so wie es zumindest bei uns so, dass wir dann immer beide Seiten sehen.
00:31:16: ja Und es gibt natürlich auch solche historisch gewachsenden Kompetenzen, die dann natürlich auch manchmal schwierig sind, auch manchmal abzugeben.
00:31:24: Das ist ganz klar.
00:31:24: Da fühle ich mich auch mit, manchmal mit einem Kollegen von der Steroge und da will ich aber nicht immer dazwischengehen.
00:31:30: Ich finde das ist wichtig, dass man sich selber so erkennt, dass vielleicht auch die andere Möglichkeit da ist und dass sie vielleicht gar nicht so schlecht ist.
00:31:37: Und meiner Erfahrung nach, das ist einfach ein bisschen ein Prozess!
00:31:39: Das dauert einfach so ein bisschen.
00:31:41: Und man kann das nur immer wieder anbieten, eine hohe Qualität bieten.
00:31:45: Das ist meine Erfahrung und dann kann man gut mit klaren.
00:31:50: Hat jeder hat es dann genügend Fälle!
00:31:53: Ja, so was gar nicht gemeint.
00:31:55: Es ging ja früher ein bisschen die Diskussion zwischen der Herzchirurgie und den Kardiologen bzw.
00:31:59: die Keterisierung etc.
00:32:02: Ich glaube, was man generell sagen kann ist es geht da immer um die bestmögliche Therapie für den Patienten.
00:32:08: Das ist hier von jedem Mitarbeiter das Ziel.
00:32:12: Und es ist auch schön dass man dann quasi Patienten individuelle Lösungen anbieten können wo man sagt, auch wenn der Patient sagt ich möchte mich jetzt aber nicht groß reparieren lassen.
00:32:20: Dass wir eben auch andere Therapieverfahren anbieten können das ist ja letztendlich worum es geht.
00:32:26: Genau so ist es.
00:32:27: und da muss man sagen auch dass wie gesagt hier in diesem Fall ja auch diese Möglichkeit besteht Und das auch wirklich schön ist, dass es die Möglichkeit gibt.
00:32:37: Weil da gibt's natürlich auch nicht überall.
00:32:39: Da möchte ich noch mal was Sebastian gesagt hat drauf anzusprechen.
00:32:42: Wir haben ein dreifach zertifiziertes Gefäßzentrum hier.
00:32:44: Das gibts in Baden-Württemberg vielleicht ein paar ja eine Handvoll und diese Synergie muss man nutzen.
00:32:50: Das seh' ich so also deswegen jeder hat irgendwie mal so ne Lücke.
00:32:54: oder auch wo man so bisschen Expertise braucht von den anderen Kollegen und anderen Kolleginnen.
00:32:58: Oder ist man einfach froh, was man sie hat?
00:33:00: Ja, und deswegen bin ich wirklich so froh, dass wir das hier so gut im Griff haben ineinander.
00:33:04: Muss ich sagen?
00:33:06: Es ist auch nicht von Zufall abhängig, dass we miteinander reden, sondern es ist tatsächlich institutionalisiert bei uns, dass es eben diese regelmäßigen Besprechungen gibt.
00:33:17: Abgesehen davon, dass alle ganz gut miteinander umgehen können und reden können ... Das ist schon toll!
00:33:26: Mich interessiert jetzt mal, wenn ein Patient sagt, ich hab eine Schaufenster-Krankheit.
00:33:31: Das hört sich alles ganz gut an, was die da gerade so schwätzen.
00:33:34: Jetzt will ich mich vorstellen ... Hast du eine Idee, wie es abläuft?
00:33:38: Und eine Frage, wenn ich mir eine Stenose am Bein aufdehnen lasse, tut das weh?
00:33:46: Tatsächlich ist es so, dass wir die Patienten eigentlich immer erst als Zweiter sehen.
00:33:53: Wir haben keine Betten für eine Station.
00:33:55: Das ist bei uns so, es gibt Krankenhäuser, das ist anders.
00:33:58: Da haben die Radiologen tatsächlich auch Betten.
00:34:01: Wir sind quasi hier also auf reiner Dienstleistung muss man sagen.
00:34:06: Das müssen trotzdem unsere Patienten, keine Frage wir gehen auch dorthin und besprechen mit den Patienten aber die Patienten werden vor- und nachbetreut durch zum Beispiel die internistischen Ärztinnen.
00:34:17: Die Angiologie ist das.
00:34:17: Genau, oder auch durch die Gefäßkirur.
00:34:21: Und dann ist es halt so, dass wir dann die Patienten ... Wir gingen anruf meistens aus Gefässkirurgie oder Angiologie.
00:34:26: Wir haben ein Patient, der hat Folgendes Krankheitsbild und kommt zum Aufklärungsgespräch, besprechen wir das.
00:34:33: Dann sag mal wie's abläuft und so.
00:34:36: Ist es so?
00:34:36: um die zweite Frage einzugehen?
00:34:39: Das besprechen wir immer den Patienten natürlich auch dann, weil das die eine der Fragen ist.
00:34:43: Habe ich Schmerzen dabei?
00:34:44: Wir sagen machen es nur lokale Anästhesien und sagten auch, ich hätte gerne noch ne Vollnarkose.
00:34:47: Ja, sagt man, dass geht nicht mehr.
00:34:50: Wir können ja bei jedem Patient eine Vollnarksose anbieten, das geht nicht einfach.
00:34:54: Und da muss man halt, es ist dann wiederum unsere Aufgabe, den Patienten aus einer gewissen Sicherheit vermitteln, auch eine gewisse Kompetenz vermittelt, ohne Vollnarkose geht und dass er eben nicht diese angeprochenen Schmerzen hat.
00:35:05: Weil, das muss man ganz klar sagen es hängt natürlich immer davon ab du kennst dich ja auch aus mit der PRVK oder mit der geschauferenste Krankheit.
00:35:10: Es gibt gewisse Stadien.
00:35:12: Stadium drei und vier geht meistens schon mit ganz schönen Schmerzeneinherren und zwar dauerhaft.
00:35:17: Das heißt die Patienten sind halt nicht die entspannendesten die da herkommen und sagen hey hallo gut meinen sie sind oft mal raucher?
00:35:21: Das muss man sagen.
00:35:22: Ja was trifft sich dann wenn's nicht da ist sind sie beim Rauchen.
00:35:24: also so muss man aber Sie sind halt... Die sind nicht entspannt.
00:35:28: Das kann ich auch vollkommen nachvollziehen, weil die haben permanenten Schmerzen und das muss man einfach als Betropbehandelter oder auch dann behandelnder Arzt wissen.
00:35:36: Da musst du einfach da hingehen sagen, die sind nicht immer so.
00:35:40: Die sind einfach, die haben ein Problem, sie haben Schmerz, deswegen muss man manchmal auch mal nachsichtig sein.
00:35:44: Das fällt einem selber schwer, wenn man manchmal hat auch die Wude voll.
00:35:47: es kommen vielleicht noch mehrere Aufklärungen.
00:35:50: die individuelle, also das Individuum, wo er vorhin steht hat es Bedarf.
00:35:53: Und diesen Bedarf muss man gerechtfertigt werden.
00:35:55: Ich glaube, dass bei euch noch viel mehr der Fall ist.
00:35:58: Weil ihr noch vielmehr in den Siefern Kontakt habt und dann müssen wir sozusagen das vermitteln, dass wir das hinbekommen im lokalen Anästhesie.
00:36:04: Dass wir eine Möglichkeit haben für Schmerztherapie während des Eingriffs.
00:36:07: Weil uns auch wichtig ist, dass der Patient ruhig liegt.
00:36:09: Das sollen sie ganze Zeit einen Humpelmann machen.
00:36:12: Ja, das ist ganz wichtig ja?
00:36:14: Und ich denke, das sind die Herausforderungen, die wir auch haben.
00:36:16: Ganz
00:36:17: klar!
00:36:19: Und wie ist es mit Radiologie oder so Röntgenbildern, sag ich mal verbindet man ja auch immer eine Strahlung und das heißt da oh bloß kein Röentgenbild oder bloß keinen CT weil dann viel Strahlung und alle schlecht und Gott bewahre.
00:36:34: Wie hat sich da irgendwas getan?
00:36:37: Wir werden jetzt nicht mehr die Strahlenbelastungen haben wie damals Herr Röndgen in Würzburg aber...
00:36:42: Wollte Füße geräumt, ich wollte mich schon größer machen.
00:36:45: Genau!
00:36:48: Hat sich da irgendwas getan?
00:36:49: oder wie sind so die Strahlenbelastungen?
00:36:50: Gibt immer diese Vergleiche mit so und so viel Transatlantikschlüge etc.
00:36:54: Das
00:36:54: werden wir natürlich auch oft gefragt, man muss sagen ... Die Dosis hat massiv abgenommen.
00:37:00: also die Hauptbelastung, die weiterhin ist wenn man sich hier anschaut wie die Bevölkerungsstrahlung strahlendehin belastet wird ansonsten ist tatsächlich CT untersuchen das muss man sagen als CT schon ordentlich.
00:37:08: was draufknallt muss man Und da gibt es auch massive Entwicklungen.
00:37:13: Das kann man nicht mehr vergleichen.
00:37:14: zu den ersten CTs, die man hatte.
00:37:16: Wir haben jetzt mittlerweile Lodos UHR, das heißt Ultra High Resolution im CT von der Lunge.
00:37:23: Die sind fast genauso viel wie in Röntgen-Torax.
00:37:25: Da fehlt nicht mehr viel und dann haben wir das erreicht!
00:37:27: Und dann muss man sagen, bei der drei D Auflösung die man hat und bei den vielen Informationen die man da mehr hat wird man natürlich immer einen CT.
00:37:33: dann irgendwann machen.
00:37:34: Da muss man ganz klar sagen ja dahin geht es auch und wir haben jetzt zum Beispiel allein durch Software-Lösungen.
00:37:40: und da muss ich noch eine kleine Nachanmerkung noch machen zur KI in der Software zum Beispiel nach Bearbeitung von Bildern.
00:37:47: Das ist ja so dass wenn wir z.B.
00:37:47: in einem CT oder MRT Bilder machen das sind erst mal Daten Das wird man Daten generiert, eine riesenflörende Art.
00:37:55: Und die kann man halt bearbeiten und zwar massiv.
00:37:57: Und das kann die KI ganz schön gut, muss man sagen.
00:38:00: Da gibt es natürlich ganz schöne Möglichkeiten, das zu machen oder wenn ihr die Aufgabe gibt sozusagen da manche Dinge zu bearbeiten.
00:38:06: Und da ist zum Beispiel ... Kann man halt, wenn man zum Beispiel sagt, mein Strahlt viel weniger hat man halt schlechtere Daten und kann aus sich einen schlechten Daten noch richtig gute Bilder machen?
00:38:14: Das ist sozusagen so ein bisschen auch der große Vorteil glaube ich oder auch der Trend wo was hingeht
00:38:21: Und wie viel, dass man so einen Vergleich hat.
00:38:24: Was entspricht quasi ... Oder was ist der Strahlenwert?
00:38:28: Den Einröntgenbild verursacht.
00:38:32: der durch ein Lotus CT verursacht, also dass man es so ein bisschen einordnen kann.
00:38:36: Also jetzt nicht irgendwie so völlig absurde Einheiten wie es die Amis haben, also Budweiser pro Friedensatler oder sowas?
00:38:42: Nee genau, ne ich denke so immer dieser Transatlantikflug wird ja immer genannt und das ist immer denk' ich bei dem Rundkentorax immer dabei vielleicht zwei Rundenkentoras von einem Atlantik-Flug ungefähr.
00:38:57: Ich war letztens in der Ausstellung Ervölkling erhöhte.
00:38:59: Da ging es um Radiologie und da fand ich es ganz spannend, dahin tatsächlich ein Bild aus der Anfangszeit der Radiologie wo eine Schwanger geröntet wurde.
00:39:06: das Kind war im
00:39:07: Mutterleib dargestellt.
00:39:08: Das würde man natürlich heute nicht mehr machen.
00:39:11: Hoffentlich jetzt kommt ja immer das MRT dann ins Spiel wenn wir sagen strahlenfrei warum machen wir nicht nur MRTs?
00:39:17: Genau gute Frage!
00:39:18: Gute Frage!
00:39:19: Das ist tatsächlich auch was... Ja, wo wir als Radiologen immer so sagen, warum ach?
00:39:23: Warum ist es jetzt viel in MRT angemeldet.
00:39:25: Aber da ist auch ganz wichtig, was er noch spricht.
00:39:27: Das MRT ist eine sehr gute Diagnostik wenn man eine explizite Frage hat zu einem explizierten Organ.
00:39:33: Das heißt wenn ich zum Beispiel frage das ist das jetzt eine Metastasin der Leber ja oder nein?
00:39:36: Dann ist das MRT super.
00:39:37: dann kann man nämlich ein MRT von Leber machen ist wunderbar.
00:39:40: Es MRT eignet sich nicht so gut um große Flächige zu untersuchen.
00:39:44: Also heißt, Screening-Untersuchungen – ich weiß es dort angeboten in Kliniken oder auch in Praxen aber ist tatsächlich nicht so gut geeignet muss man sagen.
00:39:55: Wesentlich besser für große Körperteile schnell zu scannen weil auch eine hohe Auflösung ist CT.
00:40:01: Sie haben das viel schneller, es geht wesentlich schneller und es ist wesentlich höher aufgelöstert.
00:40:05: Aber es können Fragen bleiben!
00:40:07: Und diese Fragen kann man dann zum Beispiel mit dem Kernspin gut bearbeiten.
00:40:12: Das Gleiche ist zum Beispiel im Kopf.
00:40:14: Der Kopf, das die CT vom Kopf ist wunderbar und hat es in wenigen Sekunden einen guten Überblick.
00:40:20: Man kann hervorragend ausschließen ob ich jetzt einen größeren Schlaganfall habe oder eine Blutung.
00:40:27: Was sich nicht so gut kann sind chronisch-degenerative Veränderungen z.B.
00:40:29: im Kopf angucken.
00:40:31: Da können Sie ja nur ganz späte Zeichen.
00:40:33: Hier auch ist das Kernspin wunderbar geeignet um speziellere Fragestellungen zu beantworten von einem Organ.
00:40:41: Das Gleiche gilt zum Beispiel auch für Gelenke.
00:40:44: Das wunderbar geeignete Zehnstrukturen sehen wir ganz schlecht im CT, ja die Auflösung ist zwar hoch aber wir haben eine relativ schlechte Diskriminierbarkeit zwischen den Geweben.
00:40:53: das ist im Kernspiel exzellent.
00:40:55: Da können wir gut sehen.
00:40:56: z.B.,
00:40:56: wenn wir jetzt einen CT sehen da ist das Knie wunderbar und man sieht vielleicht einen großen Argus.
00:41:01: dann macht man lieber noch ein Kernspielen sieht man da ist ein Kreuzbandriss oder sowas.
00:41:06: Das kann spinnen, es muss ein Addon sein.
00:41:08: Es darf nicht das primäre Diagnostik sein.
00:41:11: Jetzt werden mich manche Steinlinge sagen machen wir doch Schlaganfall.
00:41:14: MRT First bin ich kein großer Fan davon, muss ich sagen.
00:41:16: Das gibt's auch weil ich finde das verzögert.
00:41:18: Manche sagen jetzt kann man doch schnell machen und so was.
00:41:20: aber das ist einfach eines der achten Verzöger des wenn man CT hat die Strukturen hat dass das CT direkt neben der Notaufnahme steht.
00:41:26: Ich glaube, es
00:41:27: dauert schon länger eine MIT-Untersuchung als ein CT.
00:41:30: Ja
00:41:30: man muss sagen wir sind gut im Weg die MIT auch das kann man eigentlich ganz sagen.
00:41:33: die Messzeiten haben sich deutlich verkürzt durch Nachverarbeitung der Daten.
00:41:37: das muss man schon sagen.
00:41:39: und das ist was für die Probleme die wir haben im Krankenhausbereich dass natürlich wieder nicht immer diese nur lacht fünfzehn Patienten haben.
00:41:47: Die Patienten sind bei uns in der Regel nicht gehfähig, sondern die kommen halt im Bett.
00:41:50: und dann muss man sie umlagern, ja?
00:41:51: Dann haben die Patienten irgendwelche Trennagen noch dran, die irgendwelchen Metallgegenstände haben, da müssen wir diese Trennaschen, da hatten sie irgendwie Herzklappen auch, da muss man die erst mal abklären.
00:41:59: Das ist ... Diese ganzen Prozesse, die brauchen viel mehr Zeit als das andere nachher, aber das muss man einfach so bisschen bedenken, dass wenn ein Metallgegengestamm mit reinkommt, kann unter dem Schnitt die ganze Umsuchung kaputt zahlen oder das Gerät kaputt sein oder der Mensch da drin kaputt zu zahlen.
00:42:11: also es muss man.
00:42:12: Jetzt muss man auch so ein bisschen wissen, dass das Klientel heißt.
00:42:17: Warum macht er nicht einfach zwanzig-zwanzig im Wirbelsäulen?
00:42:20: Das ist der Grund.
00:42:21: Aber wir haben Fragestellungen zum Beispiel Fragestellen zu leber, teilweise zierten Lebern.
00:42:26: Was ist noch übrig geblieben vom Tumor?
00:42:29: oder wie sieht es generell aus?
00:42:32: Ist da die Pankrassraunforderung eher mal liegende oder nicht?
00:42:34: mal liege eine kleinste Raumforderung?
00:42:36: Muss man sich genau angucken!
00:42:37: Also die Fragestellerungen sind schon etwas spezieller und das braucht einfach ein
00:42:43: bisschen mehr Zeit.
00:42:43: Wenn du jetzt Metall angesprochen hast im MRT, ich hab mal gehört auch großflächige Tattoos können Verbrennungen auslösen.
00:42:49: Im MRT ist das so?
00:42:50: Das tatsächlich so?
00:42:51: ja und es kann passieren.
00:42:53: Es gibt auf jeden Fall Berichte darüber durch die Metallpartikel drin.
00:42:58: Wie gesagt Ich habe selber nie erlebt.
00:42:59: aber es ist wohl möglich.
00:43:02: Wenn wir jetzt Gesundheitssystemen redet immer über Kosten Jetzt natürlich ganz besonders Wenn wir sagen wird es ist die Radiologien großer Kostenfaktor.
00:43:12: Die Radiologie ist auf jeden Fall ein großer Kostenfaktor, weil sie sehr energieintensiv ist und leider ist es so dass die Energiepreise sehr hoch sind.
00:43:22: Das heißt das ist das was auch die Niedergelassener Radiologen stark bemerken, ja durch hohe Energiepreisestellen die Kosten massiv.
00:43:31: Also die Generäte brauchen einfach viel Strom, die brauchen viel Energie.
00:43:35: Gleichzeitig ist es so, dass wir mittlerweile gerade im internventionellen Bereich Verfahren anbieten.
00:43:40: Da muss man sagen, das sehen wir auf der Sonnenseite des Gesundheitssystems wie es momentan ist sehr, sehr vergütet sind.
00:43:45: Das heißt, wir haben quasi hier viel Potenzial auch diese hohen Kosten die wir verursachen auch wieder auszugleichen auf anderen Wege.
00:43:53: Ich weiß nicht, ob wir das schaffen werden.
00:43:55: Das ist wahrscheinlich eine andere Sache.
00:43:59: Es gibt nicht so viele interventionelle Radiologen wie es halt niedergelassener Radiologin gibt die vieles Tagesgeschäft auch wegschaffen sozusagen.
00:44:09: Hast du eine Idee was ein RCT oder MRT so Pimal Down kostet?
00:44:14: Genau,
00:44:15: also man kann sagen... Ja genau.
00:44:18: Das muss man sagen.
00:44:20: Es ist ein bisschen wie am Porsche.
00:44:21: Also beim Porsche kauft.
00:44:22: Porsche kaufen können sich vielleicht ein paar aber unterhalten ist Wahnsinn.
00:44:25: Muss man einfach wissen.
00:44:26: ja ich bin selber kein Porsche-Fahrer aber ich kenne das von von paar Leuten.
00:44:30: und genauso ähnliches mit den Geräten.
00:44:32: Das heißt also, es ist nicht dabei geblieben einmal was zu investieren.
00:44:35: Da ist halt so dass man beim Kernspin so ein bisschen... auch gibt's unterschiedliche Qualitäten.
00:44:39: ich sag mal grob eine Million ja bei einem Kernspinn und beim CT gibt's günstige CTs mit zweiundfünfzigtausend.
00:44:45: das sind sehr günstig kleine CTs.
00:44:48: aber gibt's auch krasse CT die neuesten.
00:44:50: die kosten dann auch eher Richtung siebenfünftig bis bis auch über eine Million.
00:44:55: Aber ich denke so ein Bisschen CT schon etwas günstiger auf jeden Fall.
00:44:58: Und ein Bild, wie teuer ist es?
00:44:59: ein CT-Bild?
00:45:01: Oder ein MRT-BILD oder...?
00:45:03: Gute Frage.
00:45:04: Tatsächlich kann ich das gar nicht genau sagen.
00:45:06: Ich kann so grob sagen was wir in Rechnung stellen für einen CT ungefähr, so normales CT um die zweihundert bis dreieinhalb Euro und das Kernspinn ungefähr doppelte.
00:45:17: Aber das sind ganz grobe Richtwerte.
00:45:19: Ne klar und man muss ja ehrlicherweise sagen also das ist schon die Indikation zur Untersuchung wird da immer zum einen vom... anordnenden Arzt geprüft, dann noch mal von den Radiologen geprüfte.
00:45:28: Das hat ja schon immer Sinn und Verstand wenn man das macht.
00:45:31: Und es ist ja schon so dass wenn man eine gute Diagnostik macht, dass man auch schneller zur Diagnose kommt und dann die Erkrankung besser behandeln kann.
00:45:37: Also das ist jetzt nicht so, dass wir einfach immer wie es auch gerne von der Politik dargestellt wird.
00:45:41: Krankenhaus ist nur teuer!
00:45:42: Wir schmeißen das Geld mit beiden Händen raus.
00:45:45: So ganz so funktioniert's nicht vor Waken ne?
00:45:49: Genau, aber das ist ganz wichtig.
00:45:50: Ich denke also insgesamt ... Was ich auch nur noch mal appellieren kann, was wir versuchen sind, dass man die Mittel, die wir haben, schon ordentlich muss man sagen.
00:46:01: Wir haben ordentliche Mittel mit denen wir viel machen können.
00:46:05: Aber sie müssen gut eingesetzt werden und das war, wo wir eine persönliche Verantwortung darin, die Mittel richtig einzusetzen und auch verantwortungsvoll einzusetzten.
00:46:16: Das ist klar in der heutigen Zeit wo es ja auch um viele Dinge geht.
00:46:19: Da sind wir jetzt im Krankenhaus nicht alleine, das betrifft alle Krankenhäuser in ganz Deutschland.
00:46:24: Es ist einfach in Kostendruck da und wird so diesen Statusgefohlen nicht immer halten können.
00:46:30: Deswegen müssen wir versuchen sozusagen ... Das was wir können für die, die's brauchen, die individuelle Therapie anzubieten ohne dass wir quasi alles jedem anbieten können.
00:46:43: Wo es vielleicht gar nicht notwendig ist muss man sagen.
00:46:47: Stoppen, Denken handeln, wie ich immer sage.
00:46:49: Ja genau.
00:46:51: Ich glaube dass das echt ein guter Einwand ist, dass wir ressourcenschonend umgehen müssen und natürlich auch diskutieren müssen was können wir uns oder was wollen wir uns in Zukunft dann gesundheitsfür Sorge leisten?
00:47:01: weil die Entwicklung schreitet fort.
00:47:05: Also man muss sagen es sind sehr ältische Frage auch da will ich ja gar keinen Richter sein oder sowas als bloß so muss sich überlegen.
00:47:10: und es wird noch viel leistungsfähigere Diagnostik geben in Zukunft.
00:47:14: Es wird noch viele leistungspfähigere Tools geben zur Behandlung, das muss man wissen.
00:47:18: Die werden alle auch dementsprechend teuer sein und die werden den Leuten viel bringen wahrscheinlich.
00:47:23: aber man muss halt wissen wann man es wo einsetzt.
00:47:25: Das ist ganz wichtig sonst wird das nicht lange gut gehen.
00:47:31: Ganz persönliche Frage?
00:47:32: Wieso wird man Radiologe?
00:47:34: Also tatsächlich mein Vater war auch Radiolo geblieben.
00:47:38: Ja genau ich hätte jetzt nicht gedacht dass sie das auch mal machen muss ehrlich sagen.
00:47:40: Ich war eher auf der Schiene oft-Harmologie also Augenheikunde.
00:47:44: ich fand das total toll Und ich hatte dann das Gefühl, dass ... Ich wollte gern immer operieren.
00:47:49: Ich fand es ganz cool da im Auge, muss ich sagen.
00:47:52: Es war mega klein auch, aber ich fand es wirklich echt interessant.
00:47:56: und den Typingen da, wo ich studierte auch, da war das richtig cool.
00:48:00: Hätte ich's gerne gemacht auch?
00:48:02: Aber ich hab gemerkt, es ist extrem abhängig!
00:48:05: Leider bin ich manchmal mit den jungen Chirurgen von dem, der dir das beibringt.
00:48:13: Und diejenige hatte ich ganz schön in der Hand.
00:48:15: Das heißt es ist leider immer noch so, dass da die Ausbildung immer noch gekoppelt ist an gewissen Sympathien, dass dir vorgesetzt sind oder sowas und ich wollte halt irgendwie das so machen, dass ich davon nicht abhängig bin.
00:48:28: Da habe ich tatsächlich in der Radiologie die größte Chance gesehen und hab dann auch da gesehen ... Es gibt dieses Interventionellenverfahren, den ich schon erlernen wollte Da war das am besten.
00:48:36: Man kann die Radiologie natürlich auch vieles sich einfach anlesen, das muss man sagen.
00:48:40: Wenn es jetzt nur darum geht, einen hohen Wissenstand zu haben, kann man den einfacher werben.
00:48:45: Das muss mal sagen, der ist unabhängig von dem vorgesetzt und kann trotzdem dann auch viele sehen.
00:48:51: Aber schlussendlich bei der Intervention in der Radiologie war's dann auch so sicher ein Riesenglück hatte, dass da auch jemand da war mit dem er das gut machen konnte.
00:49:00: Wo wir auch viel machen durfte.
00:49:04: Wenn jetzt junge Menschen, die uns zuhören und sagen, interventionelle Radiologie.
00:49:08: Das wäre vielleicht was für mich nach dem Studium?
00:49:11: Wie geht man vor?
00:49:13: Ich kann erst mal jedem nahe legen das zu tun.
00:49:15: Es ist ein wunderbares Fach.
00:49:17: Man hat einen extrem guten Ausgleich.
00:49:19: Ich sage immer so wie bei Logan sehen vielleicht des Tageslicht nicht so sehr während der Arbeit aber wir sehen es dann viel früher als alle anderen.
00:49:29: Also wundern Sie, wenn ich
00:49:30: Ihnen das nächste Mal treffe?
00:49:31: Ja.
00:49:31: Darf man sich nicht
00:49:35: wunderen, wenn wir braune Radiologen sind.
00:49:39: Nein, aber Spaß beiseite!
00:49:40: Natürlich ist es so, dass es ein schönes Fach ist.
00:49:43: Ich denke, es hat mehrere Vorteile einfach dadurch, dass man diesen Interventionell-Partner kann das machen, wenn man's verfolgen möchte und der Bedarf da ist.
00:49:51: Sie muss noch jemanden finden, der einen damit ausbildet.
00:49:54: Man muss ein bisschen Geschicklichkeit mitbringen, das liegt nicht jedem.
00:49:57: Das ist einfach so wie alles.
00:50:01: Aber man kann vieles lernen und man hat, die Arbeitszeiten sind so eine Sache ja, man hat die Möglichkeit zum Beispiel auch vollkommen remote zu arbeiten.
00:50:09: Das gibt es auch Stellen,
00:50:11: d.h.,
00:50:11: man kann das auch mit Familie berufen.
00:50:13: Es ist heute ganz wichtiges Thema gut vereinbaren.
00:50:16: Und wenn man möchte da wirklich keine richtig gute Zeit haben?
00:50:19: Ja, muss man sagen.
00:50:22: Wir haben einen sehr hohen Frauenanteil innerhalb der Medizin aber nicht trotz des bei uns auch sehr beliebt als unter Frauen.
00:50:30: Man muss als Radiologe nicht automatisch quasi irgendeinen Deal mit einer Farmerfirma machen damit ein Vitamin D kommt?
00:50:37: Nein gar nicht!
00:50:41: Ich will das zum Beispiel auch keinen Leitenden Chirurgen oder Chirurgien... zu nahe treten.
00:50:48: Da hat sich auch dort einen Umdenken stattgefunden, ganz klar.
00:50:51: Ja man merkt ja wenn man keine Nachwuchs hat dann muss den Leuten was beibringen das ist ganz klar.
00:50:55: aber da ich glaube es ist auch dem geschult dass natürlich die Angriffe auch da geht's halt auch immer um etwas das heißt man das ist immer schwierig dann leuten dann Leute daran zu führen und dann gehen die Leute wieder weg uns was ich verstehe das ich kenne das auch dieses Gefühl man hat jemand was beigebracht und dann dann geht die jene oder derjenige geht Aber da muss man sich von frei machen, glaub ich.
00:51:13: Das ist einfach so ... Dann kann man sagen, der hat vielleicht was gelernt und diejenige hat was gelernt hier oder hilft einem anderen Patienten dort?
00:51:20: Oder wo auch immerhin geht.
00:51:21: Also das muss man einfach so sehen.
00:51:23: Würdest du sagen, wenn ihr jetzt immer sagt ja, finde ich gut aber Physik hat mich immer total gelangweilt und IT, wenn du das eben so angesprochen hast es auch nicht so?
00:51:31: mein Ding würde zu sagen, braucht man unbedingt als Radiologe so ein gewisses ... technische Affinität, ein bisschen physikalisches Verständnis.
00:51:39: oder sagt sie ja das lernt man mal und dann vergisst man es auch ganz schnell wieder.
00:51:43: Also ich glaube, wie soll ich sagen?
00:51:45: Man muss so ein bisschen so einen Fummler, muss man schon sein!
00:51:54: Man muss geduld haben vor allem.
00:51:56: Man muss ein bisschen Geschick mitbringen.
00:51:59: Ich war für Sie gerade schlecht, muss ich sagen.
00:52:05: viel mehr Sprachen, ich war viel besser in den Sprachen.
00:52:07: Sport war gut und habe auch das weiterhin immer gemacht im Leistungssport gemacht und so was.
00:52:11: Und da hab' ich eher meine Erfüllung gesehen.
00:52:14: Ich glaube es ist nichts wie alles!
00:52:16: Also man muss sagen wenn man sich so ein... Das ist leider das, was wir ein bisschen haben.
00:52:19: Wir haben immer noch dieses Gap zwischen der Klinik die man dann macht oder in der Vorklinik sowieso, die Kliniker und so.
00:52:27: dann zum eigentlichen Beruf, da ist irgendwie schon ein Riesenschritt.
00:52:30: Ich meine es
00:52:30: nicht in allen Fächern so...
00:52:31: Das geht auch Ihnen euch auch so und das ist halt die Sache.
00:52:36: Das ist das Einzige was ich so bisschen schade finde.
00:52:38: Was sonst muss ich sagen?
00:52:40: Wenn man den direkt einsteigen könnte, super Beruf!
00:52:42: Ja definitiv, ich möchte auch nichts anderes machen.
00:52:46: Hast du noch eine Frage?
00:52:49: Nein?
00:52:49: Eine ganz wichtige Frage Wiesen oder Wasen?
00:52:53: Also auf jeden Fall Wiesen muss ich sage.
00:52:58: Ich kann auch sagen, ich habe meine Frau auf der Wiesn kennengelernt.
00:53:03: Wir haben eine spezielle Beziehung zu dem Fest und haben letztens auch am Überleben gefeiert.
00:53:09: Das ist wirklich fantastisch muss ich sagen.
00:53:12: Ich kann jedem empfehlen da mal hinzugehen.
00:53:14: über Nacht werden die Wiesen ein bisschen teuer?
00:53:16: Das kann ich jedem empfehlen.
00:53:20: Es sollen
00:53:21: ja auch ganz viele Menschen da oben mehr schlafen in München und die Jahreszeit, habe
00:53:24: ich mir gefragt.
00:53:25: Ich meine das kannst du für Kühle mitführen!
00:53:27: Ich würde vor allem die
00:53:29: Hügel und die Wiesen um das Festgelände nicht empfeheln.
00:53:34: Die werden immer regelhaft gedüngt.
00:53:36: Ja
00:53:37: genau.
00:53:41: Ja, schön.
00:53:42: Vielen Dank dir!
00:53:43: Es hat wieder echt viel Spaß gemacht.
00:53:46: Standardmäßig.
00:53:46: letzte Frage ist immer was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
00:53:51: Spontan.
00:53:52: Tatsächlich hat sich ein bisschen verändert.
00:53:53: Früher hatte ich gesagt, ich nehme einen Buch mit und auf jeden Fall einen Getränk würde ich beibehalten.
00:53:58: Jetzt würde ich kein Buch mehr mitnehmen.
00:53:59: jetzt würde ich wahrscheinlich irgendein Spiel oder so etwas mitnehmen, wo ich mich beschäftigen könnte und dann auf jeden fall was zum Schwimmen.
00:54:05: also das Boot vielleicht ein Boot noch ja
00:54:09: Aber kein Radiologiebuch.
00:54:10: Nee, tatsächlich nicht!
00:54:12: Ich beschäft mich tatsächlich privat viel mit Garten und Sport.
00:54:16: Gut, schön.
00:54:16: Also deswegen habe ich
00:54:17: das.
00:54:18: Ja vielen herzlichen Dank.
00:54:19: dass du da warst hat Spaß gemacht.
00:54:23: ja ich hoffe dir auch ein bisschen.
00:54:24: möchtest du noch irgendwas an die Hörerschaft loswerden?
00:54:27: Ich
00:54:27: wollte mich auch noch kurz ganz herzlich bedanken für die Einladung hat mir viel Spaß gemacht Und ich wünsche dem Podcast alles Gute, dass es auch weiterhin so läuft und dass ihr erfolgreich seid.
00:54:37: Und allen im Marino-Hospital herzliche Grüße!
00:54:40: Ich hoffe allen geht's gut und bleibt dran!
00:54:43: Wenn es euch gefallen hat lasst ein Like da.
00:54:45: wenn ihr Ideen habt für zukünftige Podcast schreibt uns.
00:54:49: Wenn es Euch nicht gefallen hat schreibt oder erzählt es Euren Friseur.
00:54:52: Vielen Dank bis zum nächsten Mal!
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